Hier wird unser JOSEFS-Bier gebraut
In der Josefs-Brauerei sind acht sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung entstanden. Nach einer Qualifizierungsphase bietet die Josefs-Brauerei ihren Mitarbeitern die Möglichkeit, unter realen Marktbedingungen zu arbeiten.
Die Arbeit in der Getränkeproduktion ist anspruchsvoll und
abwechslungsreich: sei es am Biersieder, im Gär- und Lagerkeller, an der Flaschenwaschmaschine, in der Fassfüllerei oder bei der logistischen Tätigkeit des Vollgut-Leergut-Managers.
JOSEFS-Bier wird nach dem bayerischen Reinheitsgebot von 1516 nur aus besten Zutaten gebraut. Zum Beispiel aus Gerste, die aus kontrolliertem ökologischem Anbau rund um Bamberg stammt. Unser Malz wird frisch in der Schrotmühle gemahlen, bevor es in der Maischpfanne zur Maische verarbeitet wird. Dabei wandeln die in den Malzkörnern enthaltenen Enzyme die wasserlösliche Stärke des Getreides in Malzzucker um und die für das Brauen wichtigen Inhaltsstoffe des Malzes gehen in die Lösung über.
Im Läuterbottich werden die festen Bestandteile der Maische von der Flüssigkeit getrennt. Diese so genannte Würze enthält alle löslichen Stoffe des Malzkorns. In der Sudpfanne, wo sie mit Hopfen etwa eineinhalb Stunden gekocht wird. Je mehr Hopfen der Braumeister zugibt, desto herber schmeckt später das Bier. Nach dem Kochen in der Sudpfanne kommt die Würze in den Whirlpool. Hier werden weitere Trübstoffe entfernt. Anschließend wird die Würze gekühlt.
In den Gärtanks wandelt nun Hefe den in der Würze gelösten Malzzucker in Kohlensäure und Alkohol um. Bei untergäriger Hefe geschieht das bei Temperaturen zwischen 4 und 9 Grad, bei obergäriger Hefe sind 15 bis 20 Grad erforderlich. Nachdem die Hefe ihre Arbeit verrichtet hat, wird sie abgezogen und wir sprechen vom Jungbier. Bevor das Bier abgefüllt wird, gönnt ihm unser Braumeister eine Pause: In den Lagertanks reift es in Ruhe nach, in der JOSEFS-Brauerei ca. 4 Wochen.










