Hier wird unser JOSEFS-Bier gebraut

In der Josefs-Brauerei sind acht sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung entstanden. Nach einer Qualifizierungsphase bietet die Josefs-Brauerei ihren Mitarbeitern die Möglichkeit, unter realen Marktbedingungen zu arbeiten.

 

Die Arbeit in der Getränkeproduktion ist anspruchsvoll und abwechslungsreich: sei es am Biersieder, im Gär- und Lagerkeller, an der Flaschenwaschmaschine, in der Fassfüllerei oder bei der logistischen Tätigkeit des Vollgut-Leergut-Managers.

 

In der JOSEFS-Brauerei sind alle Arbeitsplätze behindertengerecht. Alle Armaturen sind auch für Rollstuhlfahrer problemlos erreichbar. Im Einsatz ist eine 20-Hektoliter-Brauanlage der Brauereimaschinenfabrik Kaspar Schulz in Bamberg mit einem Drei-Geräte-Sudwerk, bestehend aus Maische-Würze-Pfanne, Läuterbottich und Whirlpool. Im Gär- und Lagerkeller haben drei zylindrokonische Gärtanks, neun Lagertanks und zwei Drucktanks Platz. Unter Federführung der Firma Kaspar Schulz wurde auch die Abfüllstraße aufgebaut.

 

Beste Gerste ist einer der Rohstoffe unserer JOSEFS-Bierspezialitäten.

JOSEFS-Bier wird nach dem bayerischen Reinheitsgebot von 1516 nur aus besten Zutaten gebraut. Zum Beispiel aus Gerste, die aus der Region rund um Bamberg stammt. Unser Malz wird frisch in der Schrotmühle gemahlen, bevor es in der Maischpfanne zur Maische verarbeitet wird. Dabei wandeln die in den Malzkörnern enthaltenen Enzyme die wasserlösliche Stärke des Getreides in Malzzucker um und die für das Brauen wichtigen Inhaltsstoffe des Malzes gehen in die Lösung über.

  

Ein Blick in das Sudhaus der JOSEFS-Brauerei. Hier wird unser Bier gebraut.

Im Läuterbottich werden die festen Bestandteile der Maische von der Flüssigkeit getrennt. Diese so genannte Würze enthält alle löslichen Stoffe des Malzkorns. In der Sudpfanne wird sie mit Hopfen etwa eineinhalb Stunden gekocht. Je mehr Hopfen der Braumeister zugibt, desto herber schmeckt später das Bier. Nach dem Kochen in der Sudpfanne kommt die Würze in den Whirlpool. Hier werden weitere Trübstoffe entfernt. Anschließend wird die Würze gekühlt.

 

Der Gär- und Lagerkeller der JOSEFS-Brauerei. Hier reift unser JOSEFS-Bier vor der Abfüllung.

In den Gärtanks wandelt nun Hefe den in der Würze gelösten Malzzucker in Kohlensäure und Alkohol um. Bei untergäriger Hefe geschieht das bei Temperaturen zwischen 4 und 9 Grad, bei obergäriger Hefe sind 15 bis 20 Grad erforderlich. Nachdem die Hefe ihre Arbeit verrichtet hat, wird sie abgezogen und wir sprechen vom Jungbier. Bevor das Bier abgefüllt wird, gönnt ihm unser Braumeister eine Pause: In den Lagertanks reift es in Ruhe nach, in der JOSEFS-Brauerei ca. 4 Wochen.

 

In der Abfüllstraße werden die JOSEFS-Biere und alkoholfreien Josy-Getränke in Flaschen abgefüllt.

Nach der Lagerruhe kommt unser Bier noch einmal richtig auf Touren. Bei der Filtration wird die letzte noch in der Schwebe befindliche Hefe entfernt. Unser naturtrübes Kellerbier bleibt unfiltriert. Jetzt kann das Bier abgefüllt werden: in Flaschen, in Keggys oder in Fässer.

Im Überblick

Brauereiführungen für Gruppen bis 25 Personen bieten wir immer mittwochs zwischen 13.30 Uhr und 16.30 Uhr an.

Die Führung dauert ca. eine Stunde und kostet 5 Euro pro Person.

Sie können auch die Führung mit anschließender Bierprobe und Imbiss für 10 Euro pro Person wählen oder mit Kaffee und Kuchen, ebenfalls für 10 Euro pro Person.

Ihr Ansprechpartner

Rolland Aumann, Ansprechpartner für Besuchergruppen im Josefsheim Bigge

Rolland Steve Aumann

Tel. 02962 800-91256
r.aumann(at)josefsheim-bigge.de

mo. - do. 8 Uhr bis 14 Uhr
fr. 8 Uhr bis 12 Uhr

oder über unser Kontaktformular